Ratten im Haus sind eine unschöne Angelegenheit
Eine Vielzahl von Menschen haben Ekelgefühle, wenn sie Ratten in ihrem Haus zu Gesicht bekommen. Ratten verfügen über ein hohes Maß an Intelligenz. So ist es mitunter relativ schwierig, einen Rattenbefall nachzuweisen. Am besten wird – auch zum Schutz von eventuell vorhandenen Haustieren – auf giftfreie Mittel zum Nachweis von Ratten zurückgegriffen. Wurden die Schadnager erst einmal entdeckt, sollte möglichst schnell gehandelt werden. Denn Ratten können schwerwiegende Schäden im Haus verursachen, die erhebliche Kosten verursachen. Einerseits verunreinigen und fressen sie Nahrungsmittel des Menschen und zerstören durch das Annagen Elektronik wie auch Einrichtungsgegenstände. Auf der anderen Seite sind Ratten gefährliche Überträger verschiedener Krankheiten.
So erkennen Sie einen Rattenbefall
Es ist von enormer Bedeutung, die Schadnager rechtzeitig zu erkennen, bevor sie mit ihrer Fortpflanzung beginnen. Ratten lassen sich nur relativ selten im Haus blicken. Die Schadnager sind sehr vorsichtige Tiere und wagen sich kaum in Menschennähe. Dies geschieht im Grunde nur dann, wenn eine Nahrungsknappheit vorliegt.
Ein Rattenbefall lässt sich unter anderem anhand von vorhandenem Rattenkot nachweisen. Durch diesen können Sie unter anderem feststellen, um welche Rattenart es sich beim Rattenbefall handelt. Kot von Ratten lässt sich wesentlich einfacher erkennen als Kot von Mäusen. Haben sich Hausratten bei Ihnen niedergelassen, können Sie das an bananenförmigen Kot erkennen. Wanderratten hingegen hinterlassen spindelförmigen Kot.
Sofern der Rattenkot noch glänzend und weich ist, können Sie von einem aktiven Rattenbefall ausgehen. Bei Kot, der seinen Glanz bereits verloren hat und hart ist, handelt es sich um älteren Kot. Ausgehend von der Menge des Rattenkots erhalten Sie zusätzlich Hinweise über den Umfang des Befalls. Eine einzelne Ratte hinterlässt pro Tag rund 40 Kothaufen. Die meisten davon werden Sie kaum finden, da diese in Nischen und Zwischenwänden versteckt liegen.
Finden Sie kleinere wie auch größere Kothaufen, müssen Sie von einem größeren Befall ausgehen. Kleinere Kothaufen weisen auf das Vorhandensein von Jungtieren und eines Rattennestes hin. Jungtiere verbleiben insbesondere in den ersten Wochen in unmittelbarer Nähe ihres Nestes.
Weitere Hinweise für einen Rattenbefall sind Nagespuren. Ratten hinterlassen meist zwei parallel verlaufende tiefe Rillen an PVC oder Holzmöbeln. Da Ratten so ziemlich alles anknabbern, sollten Sie möglichst
- Einrichtungsgegenstände
- Elektrokabel
- Kartons
- Nester
- Papiere
- Textilien
- Zeitungspapier
auf Nagespuren untersuchen.
Da Ratten stets die gleichen Laufwege nutzen, hinter lassen sie Schmierspuren durch ihr Körperfett. Folgen Sie diesen Spuren, gelangen Sie mit großer Wahrscheinlichkeit zum Unterschlupf der Schadnager.
Darüber hinaus lassen sich in Räumlichkeiten, wie beispielsweise einem Keller oder Dachboden relativ leicht Laufspuren auf dem staubigen Untergrund feststellen. Ferner ist die gesichtete lebende oder tote Ratte selbst ein Beweis für einen Rattenbefall. Ein starker Rattenbefall lässt sich durch einen auffallend unangenehmen Geruch nachweisen, der von dem hinterlassenen Rattenurin stammt.